PV plus Wärmepumpe gilt als ideale Kombination. Wir zeigen, wo das stimmt, wo die Grenzen liegen und wie beide Systeme technisch sauber zusammenarbeiten.
Veröffentlicht am 10. Juni 2026 · 7 Min. Lesezeit
Photovoltaik und Wärmepumpe werden oft als Selbstläufer verkauft. Technisch passen beide sehr gut zusammen – wenn Auslegung, Heizflächen und Steuerung stimmen. Dieser Ratgeber erklärt, welcher Anteil des Wärmepumpenstroms realistisch vom eigenen Dach kommt und worauf es bei der Planung ankommt.
Der Wärmebedarf ist im Winter am höchsten, der Solarertrag im Sommer. Diese Gegenläufigkeit lässt sich nicht wegplanen. Über das Jahr betrachtet sind aber 25 bis 40 Prozent solare Deckung des Wärmepumpenstroms realistisch – vor allem, weil Warmwasser ganzjährig anfällt und die Übergangszeit einen erheblichen Anteil am Heizbedarf hat.
| Szenario | Stromverbrauch gesamt | PV-Anlage | Speicher |
|---|---|---|---|
| Haushalt ohne Wärmepumpe | 4.000–5.000 kWh | 9–11 kWp | 8–10 kWh |
| Haushalt mit Wärmepumpe | 8.000–10.000 kWh | 12–15 kWp | 12–15 kWh |
| Wärmepumpe + E-Auto | 11.000–14.000 kWh | 15–20 kWp | 15 kWh+ |
Wer eine Wärmepumpe plant, sollte das Dach von Anfang an großzügiger belegen. Eine Erweiterung später ist fast immer teurer als die zusätzlichen Module beim ersten Mal.
Der KfW-Zuschuss für den Heizungstausch beträgt bis zu 21.000 €, zusammengesetzt aus mehreren Bonusbausteinen. Der Antrag muss vor der Umsetzung gestellt werden – nach Abschluss eines Liefer- oder Leistungsvertrags mit aufschiebender Bedingung. Die PV-Anlage selbst wird über die EEG-Vergütung und den Nullsteuersatz begünstigt, nicht über denselben Zuschuss.
SolarfuxX ist ein Meisterbetrieb aus Coesfeld und plant, montiert und betreut Photovoltaik, Stromspeicher, Wärmepumpen, Klimaanlagen und Wallboxen im gesamten Münsterland und im nördlichen Ruhrgebiet. Die erste Einschätzung ist kostenlos und unverbindlich – telefonisch unter 02541- 96 89 788 oder über das Kontaktformular.
Über das Jahr betrachtet sind 25 bis 40 Prozent realistisch. Im Sommer und in der Übergangszeit ist die Deckung hoch, im Winter naturgemäß gering. Ein zusätzlicher Batteriespeicher verbessert den Wert, ersetzt aber keine Winterstrahlung.
Für ein Einfamilienhaus mit Wärmepumpe sind typischerweise 12 bis 15 kWp sinnvoll, bei zusätzlichem E-Auto eher 15 bis 20 kWp. Maßgeblich ist der Gesamtstromverbrauch aus Haushalt, Wärmepumpe und Ladepunkt.
Ja, ein Pufferspeicher erlaubt es, Wärme in sonnenreichen Stunden zu erzeugen und später zu nutzen. Thermische Speicherung ist deutlich günstiger als zusätzliche Batteriekapazität und entlastet die Wärmepumpe von häufigem Takten.
Wärmepumpen über 4,2 kW gelten als steuerbare Verbrauchseinrichtungen und müssen beim Netzbetreiber angemeldet werden. Im Gegenzug gelten reduzierte Netzentgelte. Der Netzbetreiber darf die Leistung nur in seltenen Ausnahmefällen und mit garantierter Mindestleistung begrenzen.
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